Mission

Anlässlich ihres 50jährigen Bestehens im Jahr 2022 hat die Universität Siegen in Zusammenarbeit mit dem Museum für Gegenwartskunst Siegen (MGKSiegen) das Künstler:innenprogramm „Artist in Residence Siegen“ initiiert. Unter dem Motto „Siegen. Wissen verbindet“ bringt das Programm Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit zueinander in Verbindung.

Mit dem Zuzug der Philosophischen Fakultät und der Fakultät Bildung · Architektur · Künste in die Siegener Innenstadt werden in den kommenden Jahren Universität und Stadt weiter zusammenwachsen. Die Universität verfolgt eine Zwei-Standort-Strategie. Mit dem entstehenden „Stadt-Campus“ werden die Erreichbarkeit und Zugänglichkeit verbessert sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit optimiert. Es entsteht eine Universität der kurzen Wege, in einer modernen Stadt, in der alle Bürger:innen ihren Platz finden. Das Museum für Gegenwartskunst Siegen liegt in der Mitte des geplanten Stadt-Campus. Es versteht sich als offenes Museum, das mit seinem Programm, den Ausstellungen und Sammlungen Begeisterung für die Kunstproduktion unserer Zeit weckt. Gleichzeitig möchte es der universitären und künstlerischen Forschung gegenwärtige Impulse bieten.

„Artist in Residence Siegen“ ist prozesshaft angelegt, setzt allerdings die Einbindung der universitären wie städtischen Öffentlichkeit voraus. Es richtet sich an etablierte Künstler:innen und -kollektive aus insbesondere den Sparten Bildende Kunst, Film, Performance, Literatur und Architektur, die ein ausgewiesenes Interesse am öffentlichen Raum, an gesellschaftlichen Diskursen und an einem transdisziplinären Austausch zwischen Kunst und Wissenschaft haben.

Jährlich wird eine künstlerische Position eingeladen, in Siegen ein Projekt im öffentlichen Raum zu entwickeln. Diese Projekte werfen aktuelle Fragen auf, die sich kritisch mit der gesellschaftlichen Situation der sich wandelnden Stadt auseinandersetzen. Die Ausarbeitung und Realisierung des Projekts wird mit einen Lehrauftrag pro Semester begleitet. Ergänzend zum Lehrauftrag sind weitere Formate vorgesehen, mit denen sich der Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst in die städtische Gesellschaft hineintragen lässt.